Alaska: Abenteuer und Reise für Naturbegeisterte

1. Aug

Unendliche Weiten, Vulkane und Gletscher, das und noch so vieles mehr bietet Alaska. Wer die Natur liebt und dem hektischen Treiben der Großstadt entfliehen will, ist im nördlichsten Bundesstaat der USA genau richtig.

Alaska zu bereisen bedeutet Abenteuer, wer in seinem Urlaub lieber am Pool oder Strand entspannt, ist hier falsch. In den Nationalparks kann man neben der einzigartigen Landschaft hin und wieder auch Grizzlybären beobachten.

Fakten über Alaska

Die Zugehörigkeit zu den USA ist für manchen überraschend, immerhin liegt zwischen Alaska und den Vereinigten Staaten noch Kanada. Lange Zeit gehörte Alaska deshalb zu Russland. Erst im 19. Jahrhundert wurde die riesige Fläche von den USA gekauft, seit 1959 zählt Alaska offiziell als eigener Staat dazu. Auf Grund der Nähe zu Russland wird der 49. Bundesstaat auch als „Die letzte Grenze“ bezeichnet.

Neben seiner Geschichte bietet Alaska einige weitere interessante Fakten: Es ist viermal so groß wie Deutschland, hat aber nur etwa 700.000 Einwohner. Es gibt 100.000 Gletscher, 29 Vulkane und fast 3 Millionen Seen! Da die Distanzen groß und die Straßen nicht besonders gut ausgebaut sind, haben viele Amerikaner in Alaska ein Flugzeug, bevorzugt eines, das auf Wasser und Schnee landen kann.

Sehenswürdigkeiten und Kultur

Die meisten Sehenswürdigkeiten finden sich in der Natur. Der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark ist der größte Park der USA. Das Gebirge mit dem Mount Wrangell Vulkan umrandet den Park. Neben den vielen Gletschern beherbergt er Elche, Karibus, Bären und Wölfe. Das angrenzende Küstengewässer wird unter anderem von Walen, Seelöwen und Ottern bevölkert. Schon dieser Park bietet eine spektakuläre Artenvielfalt und eine unfassbare Landschaft; und das ist nur einer der 8 Nationalparks Alaskas (mehr Infos zum Park gibt es hier).

Auch kulturell lohnt eine Reise; lange Zeit prägten die Athabasca-Indianer und Inuit das Bild des heutigen Bundesstaates. Die Inuit, im Norden Alaskas schafften es der rauen Landschaft und dem Eis zu trotzen. Die Athabasca-Indianer lebten weiter südlich, ließen sich im Winter nieder und betrieben Handel mit anderen Gemeinden. Auch heute kann man ihre Kultur noch kennenlernen.

Wer sich für die Natur begeistern kann, der wird Alaska lieben. Vor der Reise sollte man sich aber gut über all die Sehenswürdigkeiten informieren und dann entscheiden,was einen selbst am meisten begeistert. Das Angebot ist einfach zu groß, um während einer Reise alles zu sehen.

Mit der richtigen Vorbereitung kann das Abenteuer dann losgehen!

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