Barbados: Urlaubsparadies in den Antillen

29. Aug

Barbados ist ein kleiner Inselstaat in den kleinen Antillen und Teil des Commonwealth of Nations. Mit seiner atemberaubenden Natur und Schönheit bildet Barbados ein Traumziel für jeden, der abschalten und entspannen möchte. Aber die Insel hat auch eine Menge Geschichte und Kultur zu bieten, die nicht unbeachtet bleiben sollten.

So ist Barbados geprägt von seiner kolonialen Vergangenheit und zahlreichen europäischen Einflüssen, die man als Besucher heute noch hautnah miterleben kann. Auch die Amtssprache ist bis heute noch Englisch, was es Besuchern aus aller Welt besonders leicht macht, sich auf dem kleinen Inselstaat zu verständigen. Weiterhin eröffnet dies die Möglichkeit des genauen Austausches mit der Inselbevölkerung von Barbados.

Barbados zwischen den Kulturen

Als erster Europäer erreichte Pedro Campos 1536 die Insel, welche er nach den typischen Wurzeln des örtlichen Feigenbaums benannte – so bedeutet „os barbados“ zu deutsch so viel wie „die Bärtigen“. Später wurde die Kolonie von England übernommen und es begann die Zeit der Produktion von Rohrzucker, welcher lange Zeit ein Hauptexportgut von Barbados blieb. Noch heute bilden die Rohrzuckerplantagen ein typisches Bild der Insel.

So ist der koloniale Einfluss immer noch in den der Hauptstadt Bridgetown an den viktorianisch geprägten Gebäuden zu erkennen. Die Durchgangsstraße der Stadt, die nach europäischem Maß mit ihren 7.000 Einwohnern eine kleine Gemeinde darstellt, lädt mit zahlreichen Geschäften und Boutiquen zum Shoppen ein. Der National Heroes Square, ehemals Trafalgar Square, ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit der Hauptstadt. Ebenso wie beim Londoner Ebenbild findet man auch hier die berühmte Statue von Lord Nelson. Das Parlamentsgebäude, die Kathedrale Sankt Michaels sowie der Fountain Garden sollten ebenso besucht werden.

Barbados – Zwischen kolonialen Städten und Natur

Interessant ist neben einem Besuch der Hauptstadt von Barbados sicherlich auch Holetown. In diesem Städtchen an der St. James Küste kamen die ersten Engländer an. Für Touristen, die sich eher für die natürliche Schönheit der Insel interessieren, bietet sich ein Besuch des Naturschutzgebiets der Insel an, welches zahlreiche seltene Tierarten beheimatet. Auch die inseltypischen Bäume, nach welchen Barbados benannt ist, sind sehr sehenswert. Niemand jedoch wird die Insel verlassen, ohne die wunderschönen weißen Sandstrände an der Westküste erlebt zu haben. Das saubere, klare und warme Wasser lädt zum Schwimmen und Tauchen ein, umgeben von Palmen und dem feinen Sand kann man das Chaos des Alltags völlig vergessen.

Die Insel bietet Besuchern neben einer atemberaubenden Schönheit auch eine spannende, von zahlreichen Hintergründen geprägte Kultur und Geschichte. Besucher sollten eine Menge Zeit und Neugierde mitbringen, um die zahlreichen Facetten der Insel verstehen zu können.

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