Berlin bei Nacht: Sehenswürdigkeiten der Partymetropole
Bei den beliebtesten Reisezielen der Welt hat sich Berlin bis auf Platz 10 vorgeschoben. Die deutsche Hauptstadt liegt voll im Trend. Doch welche Sehenswürdigkeiten bietet das Berliner Nachtleben?
Berlin ist ständig im Wandel, die Partyszene, die Viertel, nichts ist konstant. Eben noch Party-Hochburg wandelt sich manches Szeneviertel zum Eltern-Treffpunkt, wie der Prenzlauer Berg. Aber wo kann man gerade gut Ferien in Berlin?
Berlin bei Nacht: Kater Holzig
Berlin ist groß und deshalb ist auch für jeden Partygänger das richtige dabei. In welchen Club man auch will, es gilt: Freitags fangen die Partys erst spät an. Vor 0 Uhr braucht man da nicht loszugehen. Dafür feiern viele Clubs auch einfach bis Montag früh durch. Im Berliner Nachtleben tummelt sich ein buntes Gemisch aus Studenten, Arbeitern, Touristen und was einem noch so einfällt.
Mein Highlight in der Berliner Clubszene ist das Kater Holzig. Auf unterschiedlichen Dancefloors läuft hier vor allem Elektro-Musik. Die ehemalige Bar 25 kann mit einigen Besonderheiten aufwarten. Da wäre erst mal das Gebäude an sich, eine alte Garnfabrik, in der die Orientierung schon schwer fallen kann. Am besten also erst mal rauf aufs Dach! Nein, nicht zum Springen, von hier aus hat man einen super Blick über Berlin und die Spree. Außerdem kann man gleich einen Überblick über das Gelände bekommen, dann ist das Ganze schon weniger verwirrend.
Wieder unten angekommen geht es über eine Holzkonstruktion, die wie eine Terrasse wirkt, dabei aber einige Tücken bereithält, zum Wasser. Hier sollte der bespaßte Partygänger Vorsicht walten lassen, denn die Schrägen der Konstruktion, machen den Gang nicht sicherer. Auch die Spree wirkt am späten Abend oder frühen Morgen sehr verlockend, hier gilt: besser nicht rein springen und wieder Tanzen gehen. Unter der Holzkonstruktion wartet nämlich schon die nächste Tanzfläche auf ihre Kunden.
Auch morgens wird der Kater nicht müde, es kann also so lange gefeiert werden, wie einen die Beine tragen.
Klingt nach dem perfekten Club und das ist er auch, aber einen Haken gibt es dann doch: Man muss erst mal Reinkommen. Hier gilt es zwei Hürden zu nehmen, zunächst kann die Schlange sehr lang sein, alle wollen sie rein! Also Geduld mitbringen. Als nächstes wartet die Tür. Hier werden die Leute nicht selten abgewiesen, eine Garantie um reinzukommen gibt es nicht. Aber wer langweilig aussieht, braucht sich gar nicht erst anzustellen. Mehr Infos zum Kater Holzig gibt es hier.
Clubszene Berlin: Die wilde Renate, Magnet und Watergate
Genauso verrückt ist der Salon- Zur wilden Renate. In einem ehemaligen Wohnhaus wird hier zu elektronischen Beats gefeiert. Das ganze hat durch die Möbel und abgerissenen Tapeten einen Touch von ausgeuferter, riesiger WG-Party. Unter Bäumen kann man im Innenhof die frische Luft genießen, Schaukeln und ein hängendes Boot bewundern. Auch hier gilt: erstmal reinkommen. Die Schlange ist meist nicht ganz so lang, wie beim Kater Holzig, die Tür aber nicht weniger hart. Mehr zur wilden Renate gibt es hier.
Wer keine elektronische Musik mag und lieber zu Rock und Alternative feiert, ist im Magnet gut aufgehoben. Hier gibt es neben den regelmäßigen Partys auch viele live Auftritte.
Wen es ans Wasser zieht ist nicht nur im Kater Holzig richtig, auch das Watergate hat die Spree perfekt eingebunden. Von den Dancefloors aus, kann man direkt aufs Wasser und auf die Universal Studios schauen. Über einen Steg geht es auf ein schwimmendes Plateau. Das Beste: Von außen kommt kein Licht rein, sodass man auch morgens noch entspannt Tanzen kann ohne im grellen Tageslicht zu stehen. Zu den Infos über das Watergate geht es hier.
Das waren jetzt nur ein paar Highlights des Berliner Nachtlebens. Um alles zu nennen, ist die Hauptstadt einfach zu Facettenreich. Wer Berlin bei Nacht wirklich kennenlernen will, sollte also genügend Zeit zum Feiern mitbringen.
