Die Kykladen: Mykonos, Santorin und Co.

4. Aug

Die Kykladen, zu denen Mykonos, Santorin und andere Inseln gehören, sind die attraktivsten Inselgruppe Griechenlands und liegen im Ägäischen Meer. Sie erstrecken sich südlich des Festlands und setzen sich aus 220 Inseln zusammen, die nur zum Teil bewohnt sind, aber alle durch ihre Schönheit bestechen.


Die Kykladen tragen ihren Namen aufgrund der Insel Delos, welche in der Antike wegen des Apolloheiligtums als heilige Stätte galt. Der Name bedeutet Ringinseln, da die Inseln sich wie ein Ring um den blühenden Ort anreihten. Seit 1990 zählt Delos zum Weltkulturerbe.

Mykonos: Die wohl bekannteste Insel der Kykladen

Mykonos und seine Strände sind dafür berüchtigt, insbesondere im Sommer wunderschön zu sein. Die faszienierend verwinkelte Hauptstadt Mykonos-Stadt  glänzt mit ihren engen Gassen und schönen Plätzen. Häuser sind zum Teil direkt am Meer gebaut, was für die Kykladen relativ selten ist. Dieser Ortssteil von Mykonos-Stadt wird auch „Klein Venedig“ genannt. Das Wahrzeichen der Insel, „Kato Mili“, sind vier Windmühlen, die sich auf einem Berg befinden. Mykonos ist außerdem für seine Party-, Schwulen- und Lesbenszene bekannt.

Die größte Insel der Kykladen: Naxos

Von einsamen Stränden und Bergdörfern bis hin zur belebten Hauptstadt Chora erstreckt sich die vielfältige Insel Naxos, die nur eine schmale Meerenge von der Insel Paros trennt. Viele hohe Berge ziehen sich  im bis 1.000 m hohen Granitgebirge hin. Außerdem grünt es hier intensiver als auf den anderen Kykladen, da enorm viel Wasser fließt.
An der Westküste Naxos’ nördlich von Chora befindet sich eine Insel, auf der eindrucksvoll der unvollendete Dionysos-Tempel thront. Von Touristen ist die Naxos nicht überlaufen, da es keinen internationalen Flughafen besitzt.

Bekannt für seine Kraterlandschaft: Santorin

Eine weitere beeindruckende Insel der Kykladen ist Santorin, von Einheimischen Thira benannt. Im Norden der Insel befindet sich ein Krater (Caldera), der zu den beachtlichsten der Welt zählt. Am Hang der Caldera erstrecken sich die Städte Oia und Fia, deren Schönheit manchem Besucher den Atem rauben kann.
Sich bei 220 eindrucksvollen Inseln für eine zu entscheiden kann schwer fallen, doch egal auf welche die Wahl letztlich fällt, bereuen wird man es sicher nicht.

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