Madagaskar: Naturparadies im Indischen Ozean

24. Sep

Madagaskar liegt im indischen Ozean vor der Ostküste Mosambiks. Die viertgrößte Insel der Welt ist ein Naturparadies mit Urwäldern, Palmenstränden, Steppen und Bergregionen. Viele Pflanzen- und Tierarten gibt es nur dort, so wie die berühmten Lemuren!

Madagaskar war früher eine französische Kolonie, teilweise wird die französische Sprache auch noch gesprochen. Die 18 ethischen Gruppen des Inselstaates haben eine Gemeinsamkeit, sie sprechen die Sprache Malagasy. Durch die lange Isolation von Afrika hat sich eine eigenständige Natur entwickeln können, die paradiesisch ist!

Einzigartiges Naturparadies auf Madagaskar

Es gibt eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt auf Madagaskar, 82 % aller Säugetiere und 80 % aller Blütenpflanzen sind nur dort zu finden. Die ganze Insel ist ein Biotop mit höchster Artendichte.

Viele Tier- und Pflanzenarten sind noch gar nicht bekannt. So kommt es immer wieder zu neuen Entdeckungen, wie im Jahr 2010, als ein neues Mini-Raubtier gefunden wurde. Ein Jahr zuvor wurden ungefähr 100 bisher unbekannte Froscharten klassifiziert.

Berühmt sind die drolligen Halbaffen Lemuren, auch die Kattas sind beliebte Fotomotive bei Touristen. Häufig anzutreffen ist der Tanrek, der Borsten besitzt und damit eine hohe Ähnlichkeit mit dem Igel aufweist. Das insektenfressende Säugetier wird von Einheimischen gerne als Delikatesse verspeist.

Außer den Krokodilen und den 14 Kilo schweren Schleichkatzen gibt es keine großen Raubtiere oder lebensgefährlich giftige Schlangen. Man sollte sich jedoch während der Reise vor Mücken schützen, da sie Krankheiten übertragen können. Zudem gibt es giftige Spinnen und Skorpione, vor denen man sich in Acht nehmen sollte.

Die Landschaften auf Madagaskar sind vielfältig. Zu der Insel gehören 5000 km Küste, darunter viele Traumstrände mit Palmen. Die Savannen sind durch beeindruckende Baobabwälder und Steppen mit bizarren Sukkuleten-Pflanzen durchzogen.

Durch die rötliche Erde hat der Inselstaat den Spitznamen „Rote Insel“ bekommen. Einige Landschaften und Nationalparks wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und somit geschützt.

Eines der ärmsten Länder der Welt

Madagaskar ist von Armut geprägtes Land. Die Infrastruktur befindet sich noch im Aufbau, so dass viele Straßen nicht befestigt sind und von dem Besucher viel Geduld erfordern. Auch durch die politischen Unruhen, die seit 2009 anhalten, entwickelt sich der Tourismus nur langsam.

Besonders, weil Madagaskar noch nicht so touristisch ist, ist es für Individualreisende und Abenteurer ein interessantes Ziel. Auch Aktivurlauber finden in Madagaskar ein attraktives Ziel, dort gibt es zum Beispiel die schönsten Tauchgebiete der Erde.

Jedoch sollte man gewisse Sicherheitsregeln beachten, besonders in der Hauptstadt Antananarivo sollten große Menschenansammlungen gemieden werden. Nach Einbruch der Dunkelheit ist es ratsam, sich nicht mehr auf den Straßen zu bewegen, besonders, wenn man alleine ist.

Reisen kann man hier buchen. Zwei Wochen Baobab Tour kosten ab 1.950 €.

 

 

 

 

 

Verwandte Beiträge

Kommentar schreiben
Name

E-Mail (wird nicht veröffentlicht)

Webseite (optional)

Nachricht