Moskau: Schnittstelle zwischen Europa und Asien

18. Jul

Moskau – eine vielseitige Stadt mit tollen Sehenswürdigkeiten und zahlreichen Einblicken in die oft verkannte russische Kultur. Die russische Hauptstadt hat ihren Besuchern einiges zu bieten und ist mehr als nur die größte Stadt Europas.

Über Jahrhunderte war Moskau die Stadt der Zaren, ehe der Kommunismus die russische Metropole prägte. In dieser treffen als Schnittstelle zwischen Asien und Europa viele Lebenstile, Kulturen und Architekturarten aufeinander, die das Stadtbild bestimmen und Moskau so einzigartig machen, dass man es unbeding besucht haben muss.Zu den wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören ohne Zweifel der Kreml und der “Rote Platz”, aber auch sonst hat die Millionenmetropole einiges zu bieten: Kulinarisches, Kultur und Nachtleben – niemand kommt zu kurz.

Der Kreml und der “Rote Platz” sind die wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten Moskaus

Der im 15. Jahrhundert erbaute Kreml zählt zum Weltkulturerbe und ist eine prächtige Anlage mit mehreren Kathedralen und 19 Türmen. Der Regierungspalast verfügt über einen achtzig Meter hohen Glockenturm, der noch aus der Zeit von Iwan dem Großen stammt. Bis heute kann man das Arbeitszimmer Lenins, ein Museum zur Moskauer Geschichte und eine Zarenkanone aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. Ein weiteres wichtiges Detail russischer Geschichte ist in den Mauern des Kremls eingelassen: die Urnen von Juri Gagarin und Josef Stalin.

Der “Rote Platz” befindet sich direkt vor dem Kreml – auf ihm steht das Mausoleum Lenins und verschiedenen Denkmäler wichtiger russischer Persönlichkeiten. Die Kathedrale des Basilus verleiht dem Platz zusätzlichem Glanz.

Nachtleben lockt Besucher aus der ganzen Welt

Das Nachtleben von Moskau ist in der ganzen Welt bekannt und sobald es dunkel wird, füllen sich die Bars, Kneipen und Diskotheken der Stadt – es ist schwer in den angesagten Lokalitäten noch einen Platz zu bekommen. Aber nicht nur Diskos erfreuen sich großer Beliebtheit, auch Theaterveranstaltungen und Kinobesuche sind gern wahrgenommene Abendbeschäftigungen.

Wer die traditionelle russische Küche genießen will, sollte wissen, welche Speisen dazugehören. Da wären zum einen Kaviar und Pelmeni (in Wasser oder Brühe gekochte, gefüllte Teigtaschen) und zum anderen Borschtsch (Suppe mit Roter Bete zubereitet und Schmand angerichtet) und Pirogge (Gefüllte Teigtasche aus Hefe- oder Blätterteig, die sich beliebig füllen lässt).  Anders als in anderen Ländern, hat das Servieren und Anrichten in Russland eine lange Tradition und es kommen Kochtopf, Bratpfanne oder die Suppenschüssel auf den Tisch – erst dann werden portionsweise Teller angerichtet.

Bereisen sie diese atemberaubende Stadt einfach selbst und finden sie heraus, was Moskau so besonders macht. Städtereisen in die russische Hauptstadt werden immer beliebter – kein Wunder bei der Vielfalt.

 

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